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Verkehrswegebau-Projekt der STRABAG erhält BIM-Award 2018 in Hessen

News   •   Nov 08, 2018 10:32 CET

Projekt BIM SE: Einsatz von Profilfräsen bei der Sanierung der L1151 zwischen Reichenbach und Schlichten in Baden-Württemberg. copyright: STRABAG AG
  • Auszeichnung in der Kategorie Bauausführung für BIM-basiertes Straßenerhaltungsmanagement
  • BIM-Cluster-Hessen verleiht Preis an STRABAG-Kooperation mit Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Schöner Erfolg für das Verkehrswegebau-Team der STRABAG AG: Ihr Projekt BIM SE (Straßenerhaltungsmanagement) ist beim 2. Hessischen BIM-Symposium in Frankfurt mit dem BIM-Award in der Kategorie Bauausführung ausgezeichnet worden. Der Preis des BIM-Cluster-Hessen e.V. ging an die STRABAG-Direktion Baden-Württemberg sowie an die Kolleginnen und Kollegen des Kompetenzzentrums BIM im Verkehrswegebau und der Zentralen Technik in Stuttgart. Beim Projekt BIM SE (6/18–11/18) ging es um die mit den digitalen Werkzeugen des Building Information Modelling (BIM) gestützte Sanierung der Landesstraße 1151 zwischen Reichenbach und Schlichten (bei Esslingen). In Kooperation mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg entwickelten die beteiligten Einheiten der STRABAG-Gruppe dabei ein BIM-basiertes System für Planung und Vergabe von Straßenerhaltungsarbeiten auf Basis von Rahmenverträgen.

Digitale Planung und Ausführung

BIM SE eröffnet allen Baubeteiligten die Möglichkeit, sich in sämtlichen Projektphasen virtuell auf dem Baufeld zu bewegen. Das Bestandsmodell wird aus einem Mobile Mapping System, Drohnenaufnahmen und Georadar-Daten abgeleitet. Die Neuplanung der Straße wird in der Ausführung direkt als Modell auf die Straße gebracht und die neue Oberfläche mit 3D-Fräsen planparallel aus dem Altbestand gefräst. Digitale Logistik und Walzensteuerung beim Asphalteinbau ermöglichen eine Sanierung mit gleichmäßigem Schichteneinbau und digitaler Qualitätskontrolle als Garanten für hohe Lebensdauer. Zum Abschluss wird der Endzustand mit Drohnen-Aufnahmen als „As-built-Modell" dokumentiert.

Mit diesem Verfahren besitzt der Eigentümer der Straße langfristig, etwa bei der nächsten Erhaltungsmaßnahme, exakte Unterlagen darüber, was früher einmal in den bestehenden Straßenkörper eingebaut worden ist. Das ermöglicht zu jedem Zeitpunkt eine technisch wesentlich präzisere Planung mit hoher Zeit- und Kostensicherheit.

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