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ZÜBLIN A/S und Jan de Nul bauen den Lindø-Hafen von Odense aus

News   •   Mai 08, 2018 11:41 CEST

Visualisierung des Hafenausbaus in Odense. (copyright: LINDØ port of ODENSE A/S)
  • ARGE-Partner teilen sich Auftrag im Volumen von 350 Mio. DKK (rd. 47 Mio. €) – 50 Prozent davon entfallen auf ZÜBLIN A/S 

LINDØ port of ODENSE A/S hat mit einem Konsortium bestehend aus dem belgischen Unternehmen Jan de Nul und der dänischen ZÜBLIN A/S einen Vertrag über den Ausbau des Lindø-Hafens, Dänemark, abgeschlossen. Der Auftrag umfasst ein 400.000 Quadratmeter großes Industriegebiet sowie einen Kilometer neuer Kaianlagen. Dadurch entsteht der dringend benötigte Platz, um die Hafenaktivitäten für Bulkware sowie Marine- und Offshore-Industrien auszubauen.

Das Konsortium mit dem Namen JV LINDØ port of ODENSE konnte die Ausschreibung für den Auftrag mit einem Volumen von 350 Mio. DKK für sich entscheiden. Das umfangreiche Projekt umfasst die Gewinnung von neuem Land sowie den Bau von einem Kilometer Kaianlagen und eines speziellen Schwerlastbereichs am Kai als Besonderheit am neuen Terminal Nord in Lindø. Dieser Schwerlastbereich erstreckt sich über 30 Meter Breite vom Kai weg und misst 100 Meter entlang der Kailänge. Die massive Konstruktion eignet sich besonders für sehr große Mobil- und Raupenkrane. Auch alle weiteren handelsüblichen Krane gleichen Typs können in diesem Bereich bei maximaler Kapazität betrieben werden. Das bedeutet, dass sogar für sehr schwere Krane und Gegenstände nur einfache Kranmatratzen benötigt werden. Außerdem müssen Kunden hier nicht in teure provisorische Sandbette investieren, um die Last während eines Projektes zu verteilen. Der neue Schwerlastbereich wird es ermöglichen, Projekte mit dem bestehenden 1200 Tonnen Portalkran am Terminal Süd und ab 2020 mit Mobil- und Raupenkranen am Terminal Nord zu bearbeiten.

Investitionen in dänische Hafenanlagen boomen

ZÜBLIN und Jan de Nul führen den Auftrag gemeinsam aus und freuen sich über die Zusammenarbeit mit LINDØ port of ODENSE. Jens-Henrik Nicolaisen, Vorstandsvorsitzender der ZÜBLIN A/S: „Die Zusammenarbeit mit LINDØ port of ODENSE ist eine natürliche Fortführung der starken Kooperation, die wir bereits mit der Kommune Odense im Zuge des Projekts ‚From Street to City‘ hatten. Wir freuen uns nun, diese Beziehung auch mit der Kommune Kerteminde und LINDØ port of ODENSE weiterzuführen.“

Derzeit boomen die Investitionen in dänische Hafenanlagen und ZÜBLIN und Jan de Nul haben große Hoffnungen bezüglich der Chancen auf diesem Markt. Der Ausbau des Lindø-Hafens ist daher von besonderem Interesse für beide Unternehmen.

Thomas Bentsen, technischer Bereichsleiter für Spezialtief- und Ingenieurbau bei ZÜBLIN A/S: „Der Ausbau des Lindø-Hafens von Odense ist ein komplexes Projekt, das unser Kompetenzen im Spezialtief- und Ingenieurbau erfordert. Zusammen mit den Kompetenzen von Jan de Nul im Bereich Ausbaggern und Landgewinnung haben wir ein starkes Team mit internationalem Know-how und lokaler Kenntnis des dänischen Markts zusammengestellt. Zusätzlich zu unseren gemeinsamen Kompetenzen besitzen ZÜBLIN und Jan de Nul auch die großen Maschinen, die uns dabei helfen, den Auftrag auszuführen.“

Bei LINDØ port of ODENSE A/S zeigen sich die Verantwortlichen zufrieden mit der Zusammenarbeit und dem heute unterzeichneten Vertrag: „Vor knapp neun Jahren haben wir das Projekt des Lindø-Hafenausbaus gestartet. Heute machen wir einen großen Sprung in Richtung Fertigstellung mit dem Closing für den kompletten Ausbau in einem Großauftrag“, so Carsten Aa, Vorstandsvorsitzender der LINDØ port of ODENSE A/S. Er fügt hinzu: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Jan de Nul und ZÜBLIN, die wir bereits gut kennen. Mit vollem Vertrauen in Qualität und Termineinhaltung können wir jetzt zusammen mit unseren Kunden mit der Planung der Projekte für 2020 und darüber hinaus voranschreiten.“