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ZÜBLIN und HOCHTIEF übergeben Metro-Linie M4 in Kopenhagen

News   •   Mär 31, 2020 14:36 CEST

Die rote Farbe in der Station Nordhavn zeigt an, dass Passagiere zwischen der Metro und den roten S-Bahn-Zügen umsteigen können (Copyright: Hannah Paludan Kristensen).
  • Sicherheit im U-Bahn-Projekt war erstklassig
  • Optimale Terminplanung mit Qualität und Kosten im Blick
  • Beeindruckendes Drohnenvideo zeigt neue Metro-Linie M4 

ZÜBLIN und HOCHTIEF begannen 2014 mit der Arbeit an der U-Bahn-Erweiterung nach Nordhavn in Kopenhagen, Dänemark. Der Auftrag umfasste zwei TBM-Tunnel mit einer Länge von 1,6 km bzw. 1,8 km unterhalb des Stadtteils Østerbro sowie zwei U-Bahn-Stationen (die unterirdische Station Nordhavn und die Station Orientkaj an der Oberfläche), Brücken und Rampen in Ortbeton, ein Transfertunnel und ein 40 m tiefer Rettungsschacht.

ZÜBLIN und HOCHTIEF haben den letzten Teil des Projekts an den Kunden, den Kopenhagener U-Bahn-Betreiber Metroselskabet, übergeben und damit mehr als fünf Jahre anspruchsvoller Ingenieurarbeiten abgeschlossen.

Sicherheit im U-Bahn-Projekt war erstklassig

Projektleiter Jan Skytte von ZÜBLIN Spezialtiefbau begleitete das Projekt zusammen mit dem stellvertretenden HOCHTIEF-Projektleiter Friedrich Stiller von Anfang bis Ende. Gemeinsam heben sie mehrere wichtige Aspekte der guten Zusammenarbeit hervor: sichere Arbeitsumgebung, hohe Ausführungsqualität, technische Komplexität sowie effektives Projektmanagement.

„Unser großer gemeinsamer Fokus auf Arbeitsumfeld und Sicherheit hat sich sehr positiv ausgewirkt. Über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchliefen die Sicherheitseinführungen und wir überschritten zuerst 1.000 und dann auch 1.100 Tage ohne Unfälle. Das Arbeitsumfeld war eine gemeinsame Verantwortung für alle Beteiligten und zusammen mit dem Kunden haben wir eine Sicherheitskultur unter den Teams und Subunternehmern geschaffen. Darauf sind wir wahrscheinlich am stolzesten“, so die zwei Projektleiter.

Optimale Terminplanung mit Qualität und Kosten im Blick

Für das komplexe Projekt mussten ZÜBLIN und HOCHTIEF alle Kompetenzen einsetzen – von Tunnelbohrungen und verschiedenen Spezialtiefbauarbeiten wie Spundwänden, Pfahlbohrungen und Bodenankern bis hin zu technisch anspruchsvollen Betonkonstruktionen an der Station Orientkaj. Der 40 m tiefe Rettungsschacht bei Krauseparken wurde auf engstem Raum in einem dicht bebauten Gebiet errichtet, was ebenfalls zusätzlichen Aufwand erforderte.

Jan Skytte und Friedrich Stiller beurteilen den aktuellen Stand nach insgesamt 1,5 Millionen Arbeitsstunden auf der Baustelle mit großer Zufriedenheit: „Wir konnten den vereinbarten Zeitrahmen und das Budget einhalten und haben unsere Arbeit kontinuierlich an die unvorhergesehenen Aufgaben, die uns auf dem Weg begegneten, angepasst. Die Leistung wurde u. a. durch die Verwendung von großen vorgefertigten Elementen im Stationsdach und das Betonhärten mit Heizelementen im Winter optimiert. Das Team erreichte auch den dänischen Rekord von 56 m gebohrtem Tunnel an nur einem Tag.“

Beeindruckendes Drohnenvideo zeigt neue Metro-Linie M4

ZÜBLIN und HOCHTIEF haben ein spektakuläres Drohnenvideo veröffentlicht, das zeigt, wie sich die neue Metro-Linie seinen Weg von der Station Nordhavn zur architektonischen Station Orientkaj bahnt. Das Video kann auf YouTube angesehen werden: https://youtu.be/UzPl2V_1M8s