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Auftragsrekord 2018: STRABAG AG wächst dank Boom im Verkehrswegebau

Pressemitteilung   •   Mai 24, 2019 12:52 CEST

Die STRABAG AG weiht heute an ihrem Firmensitz in Köln-Deutz ihr neues Konzernhaus ein, in dem seit Dezember 2018 rd. 700 Beschäftigte der STRABAG-Gruppe ihren Arbeitsplatz haben.
  • Kräftiges Plus bei Bauleistung und Beschäftigung
  • Nachfrageboom hält noch an: hohe Zuwachsraten im 1. Quartal 2019
  • Neue Unternehmenszentrale in Köln-Deutz und Auszubildenden-Unterkunft in Bebra fertiggestellt

Die gute Baukonjunktur und die günstigen Witterungsbedingungen haben der STRABAG AG 2018 im Verkehrswegebau eine sehr gute Auslastung beschert. Die anhaltend hohe Nachfrage spiegelte sich in den Büchern bei allen relevanten Kennziffern in zweistelligen Zuwachsraten wider – ein Trend, der sich im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres noch ungebrochen fortgesetzt hat. Trotz eingetrübter Konjunkturprognosen rechnet der STRABAG-Vorstand vorerst nicht mit einem abrupten Ende des Auftragsbooms im Verkehrswegebau: „Der Bedarf an Infrastruktur-investitionen ist derzeit ungebrochen“, erklärte Marcus Kaller, Vorstandsmitglied der STRABAG AG.

Der Auftragseingang der STRABAG im Verkehrswegebau kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 19,6 % auf ein neues Rekordvolumen von knapp 3,2 Mrd. €. Erheblichen Anteil daran hatten Großaufträge über den Neu- und Ausbau der Bahnstrecke Oldenburg–Wilhelmshaven bei Sande, die Erschließung des geplanten Audi IN-Campus in Ingolstadt oder den Bau eines Teilstücks der S-Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel (S13). Hinzu kommen zahlreiche Autobahn-Projekte, u. a. auf der BAB 9 (Allersberg), BAB 7 (Mellendorf) und BAB 5 (Ettlingen).

Die gute Auftragslage und das baugünstige Wetter ohne größere Ausfallzeiten sorgten 2018 für einen kräftigen Leistungszuwachs: Die Bauleistung im STRABAG-Verkehrswegebau stieg um 13,4% auf 2,9 Mrd. €. Auch der Auftragsbestand in diesem Segment übertraf zum 31.12.2018 mit rd. 1,7 Mrd. € das Vorjahresniveau um mehr als ein Fünftel (+22,1 %). Die stabil hohe Nachfrage wirkte sich zudem positiv auf die Beschäftigung aus. Ende 2018 beschäftigte STRABAG 12.756 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 797 mehr als noch ein Jahr zuvor.

Infrastrukturausbau weiter im Aufwind
Der Boom im Verkehrswegebau hält auch zu Beginn des laufenden Jahres noch an: Mit neuen Aufträgen im Volumen von 882 Mio. € verbuchte die STRABAG AG im 1. Quartal ein Orderplus von 22,3 %. Bei einem zum 31.3.2019 um 21,9 % gestiegenen Auftragsbestand in Höhe von 2,2 Mrd. € wuchs die Bauleistung um 23,2 % auf 381,5 Mio. €. Eine Trendwende ist derzeit aus Sicht des STRABAG-Vorstands nicht erkennbar. „Dies liegt zum Teil auch daran, dass manche Kommunen aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Nachunternehmerpreise dazu übergegangen sind, öffentliche Ausschreibungen – sofern möglich – aufzuschieben“, so Marcus Kaller. Auslastungsbedingt lag auch die Mitarbeiterzahl am 31.3.2019 mit 12.461 um 820 über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Neue Unternehmenszentrale in Köln-Deutz

Für die STRABAG-Gruppe stand das Jahr 2018 auch im Zeichen zweier bedeutender eigener Bauprojekte in Deutschland: Im Dezember, knapp zwei Jahre nach dem Baustart, bezogen rd. 700 Beschäftigte unterschiedlicher Einheiten das moderne Konzernhaus SIEGI.241 in Köln-Deutz, zugleich die neue Unternehmenszentrale der STRABAG AG, die am 24.5.2019 feierlich eingeweiht wird. Und im September 2018 eröffnete das Unternehmen die neue Auszubildenden-Unterkunft auf dem Gelände der Konzernlehr-werkstatt in Bebra: Hier können seither auf drei Geschossen bis zu 106 STRABAG-Auszubildende aus ganz Deutschland unterkommen, um in Bebra praxisnah und bedarfsgerecht im Straßenbau, in der Baugeräteführung und in kaufmännischen Berufen geschult zu werden. Mit dem Neubau unterstreicht STRABAG angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels, gezielt auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Ende 2018 absolvierten bei der STRABAG AG im Verkehrswegebau bundesweit 863 junge Menschen ihre Ausbildung in gewerblichen und kaufmännischen Berufen; die Ausbildungsquote liegt damit bei mehr als 7 %.

Die Erfolgsgeschichte der STRABAG AG, Köln, begann im Jahr 1923. Heute gehört das Unternehmen zum Konzernverbund der österreichischen STRABAG SE und fungiert in Deutschland als Muttergesellschaft der deutschen STRABAG-Konzerngesellschaften. Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau erwirtschaftet das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld eine Jahresleistung von mehr als 2,9 Mrd. €. Täglich setzen sich rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrswegebau dafür ein, erstklassige Bauleistungen zu erbringen, die weit über den klassischen Straßenbau hinausgehen. Dabei setzt die STRABAG AG auf die Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und bildet in ihren Einheiten die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab: von der digitalen Planung über die Baustoffgewinnung und -produktion, den Bau der Projekte bis hin zur Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste. Weitere Informationen unter www.strabag.de

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