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Das photokatalytische Abstreumaterial wird direkt beim Asphalteinbau in die Straßenoberfläche eingebunden. Bildnachweis: STRABAG AG/ Thomas L. Fischer
Das photokatalytische Abstreumaterial wird direkt beim Asphalteinbau in die Straßenoberfläche eingebunden. Bildnachweis: STRABAG AG/ Thomas L. Fischer

Pressemitteilung -

ClAir® Asphalt der STRABAG AG soll für bessere Luft in Oberhausen sorgen

  • STRABAG-Bereich Rhein-Ruhr baut schadstoffmindernden Straßenbelag auf der Falkensteinstraße ein
  • ClAir® Asphalt baut dauerhaft Stickoxide ab und senkt auch die Lärmbelastung signifikant und nachhaltig

Im Vorgehen gegen Schadstoffe in der Luft bauen immer mehr deutsche Städte auf den innovativen ClAir® (Clean Air) Asphalt der STRABAG AG: Nach Aachen ist die Stadt Oberhausen nun die zweite Kommune in NRW, welche die STRABAG mit dem Einbau des schadstoffmindernden Asphalts beauftragt. In Oberhausen wird die Falkensteinstraße auf dem rd. 650 m langen Teilstück zwischen Liebknecht- und Knappenstraße die photokatalytische ClAir® Asphalt-Deckschicht erhalten. Die Arbeiten beginnen am 27.7.2020 und sollen bis zum Ende der 33. KW abgeschlossen werden. Der STRABAG-Bereich Rhein-Ruhr mit Sitz in Essen wird die Baumaßnahme federführend umsetzen.

Titandioxid als Photokatalysator
Der Einbau von ClAir® Asphalt zählt zu den Sofortmaßnahmen im Luftreinhalteplan, mit der die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) gesenkt werden kann.

Das für Clean Air Asphalt eingesetzte Abstreumaterial besteht aus mit Titandioxid (TiO2) versetztem, ultrahochfestem Beton. Dieser baut unter Einwirkung von UV-Strahlung (Sonnenlicht) Stickoxide ab und wandelt diese in unschädliche Nitrate um (Photokatalyse). Das Abstreumaterial wird über ein vom STRABAG-Kompetenzzentrum TPA GmbH entwickeltes, innovatives Einbauverfahren direkt und nachhaltig in die heiße Asphaltoberfläche eingebunden.

„Wir freuen uns, dass zum zweiten Mal der innovative Clean Air Asphalt in NRW verbaut wird. Damit trägt die Stadt Oberhausen gemeinsam mit der STRABAG AG maßgeblich zur Senkung der Umweltbelastungen in der Luft bei“, so Dipl.-Ing. Georg Derks, Technischer Bereichsleiter der STRABAG in Essen.

Straße mit neuer Funktion
Die TPA GmbH hat den innovativen Asphalt gemeinsam mit neun Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in einem vom Bund geförderten Forschungsprojekt entwickelt. In Feldversuchen haben die Projektpartner ermittelt, dass der schadstoffmindernde Belag die Stickstoffdioxid-Konzentration in der Luft nachhaltig reduzieren kann. Der Photokatalysator TiO2 wird dabei nicht verbraucht, sondern bleibt dauerhaft und funktionsfähig in der Straßenoberfläche erhalten. ClAir® Asphalt trägt zudem spürbar zur Lärmminderung bei, wie Vergleichsmessungen zeigten. Durch den Einbau von ClAir® Asphalt kann eine Lärmminderung von -3dB(A) erzielt werden, was für das menschliche Ohr einer Halbierung der Lautstärke entspricht. 

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Die Erfolgsgeschichte der STRABAG AG, Köln, begann im Jahr 1923. Heute gehört das Unternehmen zum Konzernverbund der österreichischen STRABAG SE und fungiert in Deutschland als Muttergesellschaft der deutschen STRABAG-Konzerngesellschaften. Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau erwirtschaftet das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld eine Jahresleistung von nahezu 3 Mrd. €. Täglich setzen sich rd. 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrswegebau dafür ein, erstklassige Bauleistungen zu erbringen, die weit über den klassischen Straßenbau hinausgehen. Dabei setzt die STRABAG AG auf die Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und bildet in ihren Einheiten die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab: von der digitalen Planung über die Baustoffgewinnung und -produktion, den Bau der Projekte bis hin zur Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste. Weitere Informationen unter www.strabag.de

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Birgit Kümmel

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Sabine Appel

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