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Großaufträge stützen das Verkehrswegebaugeschäft der Kölner STRABAG AG im Jahr 2020

Pressemitteilung   •   Mai 06, 2021 08:59 CEST

Asphalteinbau auf der B 467, Umgehung Tettnang: Die Akquirierung mehrerer Großaufträge bescherte der STRABAG AG ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020. Copyright: STRABAG AG
  • Neue Rekordmarken bei Auftragsbestand und Bauleistung im Segment Verkehrswegebau
  • Zahl der Beschäftigten steigt weiter
  • Coronavirus-Pandemie bremst neue Ausschreibungen und drückt die Baupreise

Eine anhaltend robuste Baukonjunktur, die erfolgreiche Akquise einiger Großaufträge und der erneut milde Winter haben das Geschäft der Kölner STRABAG AG im Verkehrswegebau 2020 gestützt. Die fortdauernde Coronavirus-Pandemie blieb bislang unterm Strich für die Bücher und die Baustellen der deutschen Marktführerin weitestgehend ohne negative Folgen. Trotz der spürbar rückläufigen Ausschreibungsaktivität der öffentlichen Hand verzeichnete die STRABAG AG im Geschäftsjahr im Segment Verkehrswegebau ein kräftiges Auftragsplus von 12 % sowie ausgelastete Kapazitäten bei einer Bauleistung von mehr als 3 Mrd. €.

Auftragseingang steigt trotz Rückgang im Flächengeschäft

Dank des Zuschlags für den Bau gleich mehrerer Großprojekte im Jahresverlauf übertraf der Auftragseingang der STRABAG im Verkehrswegebau erneut die Rekordmarke aus dem Jahr zuvor: Das Volumen der neu akquirierten Aufträge summierte sich 2020 auf mehr als 3,7 Mrd. € (2019: 3,3 Mrd. €). Maßgeblich für die positive Entwicklung waren Großaufträge für bedeutende Autobahn-Baumaßnahmen, wie z. B. den Lückenschluss der BAB 49 zwischen Schwalmstadt und dem Ohmtal-Dreieck, den achtspurigen Ausbau der BAB 7-Hochstraße Elbmarsch (K 20) in Hamburg und den Weiterbau der BAB 26 zwischen Jork und der neuen Anschlussstelle Hamburg-Hafen (BAB 7). Außerdem gewann STRABAG zwei große Bahnbau-Lose für den Fernverkehr südlich von Berlin sowie zwischen Leipzig und Dresden. Diese Erfolge kompensierten im Jahr 2020 die bundesweiten Rückgänge im Flächengeschäft der STRABAG, in denen sich die Corona-bedingt verstärkte Zurückhaltung der Kommunen bei der Ausschreibung neuer Infrastrukturprojekte widerspiegelte. Zudem wurden einige wenige Baustellen aufgrund der Pandemie verschoben.

Der solide Auftragsbestand und die baugünstige Witterung sorgten für einen erneuten Wachstumsschub auf ohnehin schon hohem Niveau: Die STRABAG-Bauleistung im Verkehrswegebau kletterte 2020 um weitere 5,0 % auf einen neuen Höchststand von gut 3,1 Mrd. €. Parallel dazu stieg der Auftragsbestand in diesem Segment kräftig: Zum Jahresbeginn betrug er rd. 2,75 Mrd. € – ein Plus von mehr als 30 % im Vergleich zum Vorjahr. Die erfreuliche Geschäftsentwicklung wirkte sich 2020 auch positiv auf die Beschäftigung aus. Zum Jahresultimo beschäftigte STRABAG 13.546 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Segment Verkehrswegebau und damit 366 mehr als ein Jahr zuvor.

STRABAG setzt auf partnerschaftliches Bauen

Als deutscher Branchenführer macht sich STRABAG stark für die Etablierung einer neuen Partnerschaftskultur im Verkehrswegebau und die systematische Einbindung ihrer Baukompetenz schon in der Projektplanungsphase. Mit bedarfsgerecht ausgestalteten Partner­schaftsmodellen bietet die STRABAG AG ihren privaten und öffentlichen Auftraggeberschaften den Schlüssel zum digitalen und kollaborativen Bauen mit Building Information Modelling (BIM). Über das Planen und Bauen hinaus sind auch breiter angelegte Koopera­tionen möglich: Exemplarisch sei hier der Funktionsbauvertrag über den Ausbau und die künftige Erhaltung der BAB 1 zwischen Lohne und Bramsche genannt ‒ ein Auftrag, den STRABAG in Arbeits­gemeinschaft seit Januar für die Autobahn GmbH des Bundes realisiert.

Zur optimalen Nutzung der Synergien im Verkehrswegebau agiert die STRABAG-Gruppe auf dem deutschen Markt seit dem 1.5.2020 auch mit dem Brückenbau-Geschäft unter der Marke STRABAG. Ziel ist es, bei großen Infrastrukturprojekten den Brückenbau aus einer Hand anzubieten. Bislang wurden Brückenbauwerke unter der Konzernmarke ZÜBLIN realisiert.

Start ins neue Geschäftsjahr mit dickem Auftragspolster

Zu Beginn des laufenden Jahres hat die STRABAG AG dank erfolgreicher Akquise eines Großprojekts ihr Auftragspolster im Verkehrswegebau weiter ausgebaut und fühlt sich gut gewappnet für die Herausforderungen infolge der anhaltenden Coronavirus-Pandemie im laufenden Geschäftsjahr.

Im Flächengeschäft mit den Kommunen agiert das Unternehmen seit längerem mit gezielter Zurückhaltung, da die fortgesetzt rückläufige Ausschreibungsaktivität am Markt einen signifikanten Preisrutsch ausgelöst hat. Mit dieser betriebswirtschaftlichen Entscheidung nimmt STRABAG einen Rückgang beim Auftragseingang 2021 bewusst in Kauf: „Die sinkende Zahl neuer Ausschreibungen hat am Markt die Preise unter Druck gesetzt. Wir werden aber keine Angebote unter Herstellkosten abgeben und nehmen neue Aufträge nur selektiv an“, erklärte STRABAG-Vorstand Marcus Kaller und ergänzte: „Nach den Erfahrungen des Vorjahres sind wir sehr zuversichtlich, dass die Coronavirus-Pandemie den Betrieb auf unseren Baustellen im Verkehrswegebau auch 2021 nicht nachhaltig beeinträchtigen wird. Für den Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen wir ein umfassendes und wirkungsvolles Hygienekonzept ein: Gefährdungsbeurteilungen, modifizierte Abläufe auf der Baustelle, mobiles Arbeiten wo immer möglich, gepaart mit dem AHAL-Konzept, Schnelltests sowie permanentem Überprüfen und Nachjustieren des STRABAG-Pandemieplans haben sich bewährt.“

Die Erfolgsgeschichte der STRABAG AG, Köln, begann im Jahr 1923. Heute gehört das Unternehmen zum Konzernverbund der österreichischen STRABAG SE und fungiert in Deutschland als Muttergesellschaft der deutschen STRABAG-Konzerngesellschaften. Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau erwirtschaftet das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld eine Jahresleistung von gut 3 Mrd. €. Täglich setzen sich rd. 13.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrswegebau dafür ein, erstklassige Bauleistungen zu erbringen, die weit über den klassischen Straßenbau hinausgehen. Dabei setzt die STRABAG AG auf die Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und bildet in ihren Einheiten die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab: von der digitalen Planung über die Baustoffgewinnung und -produktion, den Bau der Projekte bis hin zur Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste. Weitere Informationen unter www.strabag.de