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Großeinsatz für STRABAG AG beim Neubau der BAB 26 West in Norddeutschland

Pressemitteilung   •   Okt 22, 2020 10:37 CEST

Visualisierung der BAB 26 bei Hamburg, Blickrichtung Stade. Copyright: DEGES
  • STRABAG an vier Baulosen in Hamburg und dem Endausbau des 2. und 3. Bauabschnitts in Niedersachsen beteiligt
  • Insgesamt knapp 17 km Lückenschluss zwischen Anschlussstelle Jork und BAB 7
  • Auftragswert für ARGE aus STRABAG und JOHANN BUNTE liegt insgesamt bei rd. 140 Mio. € 

Hochbetrieb auf den STRABAG-Baustellen für den Neubau der BAB 26, auf der Strecke von Stade bis zur Anschlussstelle an die BAB 7. Auf den Bauabschnitten, an denen STRABAG in ARGE mit der JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG beteiligt ist, werden in den kommenden rd. drei Jahren mehr als 3.500.000 m³ Sand bewegt, 52.000Sandsäulen erstellt sowie 175.000 t Asphalt und 275.000 m² Schottertragschicht eingebaut.

Die BAB 26 wird Norddeutschlands zukünftige Ost-West-Verbindung südlich der Elbe und bildet zusammen mit der BAB 20 die westliche Umfahrung Hamburgs. Ziel ist die Entlastung der B 73, die als Nadelöhr den Landkreis Stade im nördlichen Niedersachen mit der Hansestadt verbindet. Die Gesamtstrecke der BAB 26 umfasst knapp 60 km Neubau zwischen dem geplanten Autobahnkreuz (AK) Kehdingen (BAB 20/BAB 26, westlich von Stade) und Hamburg-Süderelbe (BAB 1/BAB 26) auf vier Spuren pro Fahrtrichtung. Von den rd. 60 km sind rd. 15 km bereits in Betrieb, knapp 17 km werden aktuell gebaut und rd. 26 km befinden sich in der Planungsphase. Die Verkehrsfreigabe des gut 8 km langen Lückenschlusses auf Ham-burger Stadtgebiet, zwischen der AS Neu Wulmstorf und der BAB 7 (künftiges AK HH-Hafen), ist für 2025 geplant.

„STRABAG ist derzeit in und um Hamburg an vielen großen Projekten im Verkehrswegebau maßgeblich beteiligt. Wir freuen uns, dass wir auch beim Bau der BAB 26 die gesamte Expertise der STRABAG Großprojekte einbringen können,“ betont Christian Teichler, kaufmännischer Leiter des Bereichs Großprojekte Nord.

Eine ARGE aus STRABAG (50%) und JOHANN BUNTE (50%) ist von der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH mit drei Baulosen beauftragt (Lose 2.1, 2.4, 3.1). Den Endausbau im 2. und 3. Bauabschnitt führt die ARGE im Auftrag der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus. Außerdem ist STRABAG für das Baulos 2.3 im Auftrag von JOHANN BUNTE tätig.

Die Bauarbeiten laufen größtenteils parallel. In Spitzenzeiten sind bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ARGE auf den Baustellen im Einsatz. Im Hamburger Stadtgebiet (Lose 2.1, 2.3, 2.4, 3.1) stehen auf rd. 8 km umfangreiche Maßnahmen zur Baufelderschließung auf dem Plan. Dazu gehören unter anderem die Erstellung von rd. 12 km Baustraßen und diversen Arbeitsebenen sowie der Bau von 3 Behelfsbrücken zur Kreuzung größerer Gewässer und einer Porenwasserbehandlungsanlage.

Wegen der geologischen Gegebenheiten – gering tragfähige Böden und hohe Grundwasserstände – sind darüber hinaus umfangreiche Arbeiten zur Erhöhung der Tragfähigkeit nötig. Zur Baugrundverbes­serung kommt das Überschüttverfahren zum Einsatz, wobei insgesamt 3.000.000 m³ Sand aufgeschüttet werden. Dessen Gewicht erzeugt im Erdboden einen Überdruck, dadurch entwässern und setzen sich die bis zu 8 m starken Torfschichten im Untergrund. STRABAG erwarb eigens für dieses Projekt eine Sandentnahme in Ovelgönne (Niedersachsen) und setzt zur Gewinnung und Förderung des Sands Nassbaggertechnik ein. STRABAG und BUNTE sind von der Anschlussstelle Jork bis Neu Wulmstorf in Niedersachsen auch für den Endausbau der BAB 26 verantwortlich, wo auf 8 km rd. 170.000 t Asphalt verbaut werden. Hierbei sind ca. 85.000 m² Gussasphaltoberfläche und 100.000 m² offenporiger Asphalt herzustellen.

Alle aktuellen Baumaßnahmen der ARGE sollen im März 2024 fertiggestellt werden.

Die Erfolgsgeschichte der STRABAG AG, Köln, begann im Jahr 1923. Heute gehört das Unternehmen zum Konzernverbund der österreichischen STRABAG SE und fungiert in Deutschland als Muttergesellschaft der deutschen STRABAG-Konzerngesellschaften. Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau erwirtschaftet das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld eine Jahresleistung von nahezu 3 Mrd. €. Täglich setzen sich rd. 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrswegebau dafür ein, erstklassige Bauleistungen zu erbringen, die weit über den klassischen Straßenbau hinausgehen. Dabei setzt die STRABAG AG auf die Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und bildet in ihren Einheiten die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab: von der digitalen Planung über die Baustoffgewinnung und -produktion, den Bau der Projekte bis hin zur Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste. Weitere Informationen unter www.strabag.de

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