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Mit dem grundlegenden Umbau des zentralen Jahnplatzes will die Stadt Bielefeld den motorisierten Verkehr in der Innenstadt reduzieren und den Raum für klimafreundliche Mobilität deutlich ausbauen. (Copyright : © loomn – architektur visualisierung)
Mit dem grundlegenden Umbau des zentralen Jahnplatzes will die Stadt Bielefeld den motorisierten Verkehr in der Innenstadt reduzieren und den Raum für klimafreundliche Mobilität deutlich ausbauen. (Copyright : © loomn – architektur visualisierung)

Pressemitteilung -

Klimafreundliche Mobilität: STRABAG baut Bielefelds Zentrum für Verkehrswende um

  • STRABAG-Bereich Ostwestfalen startet grundlegende Umgestaltung des Jahnplatzes
  • Großauftrag der Stadt Bielefeld im Volumen von 13 Mio. €
  • Fahrbahnen mit schadstoffminderndem ClAir® Asphalt und breite, separate Radwege nach Kopenhagener Modell

STRABAG realisiert für die Stadt Bielefeld ein ambitioniertes Bau- und Verkehrsprojekt: Mit der weitreichenden Umgestaltung des Jahnplatzes nach der Leitidee der klimafreundlichen Mobilität erhält das Bielefelder Stadtzentrum ein grundlegend neues Gesicht. In dieser Woche hat der STRABAG-Bereich Ostwestfalen mit den Bauarbeiten für das stadtbildprägende Großprojekt begonnen. Der Auftrag der Stadt Bielefeld hat ein Volumen von rd. 13 Mio. € und umfasst die Neugestaltung von insgesamt 26.000 m² befestigten Flächen in zwei Hauptbauphasen. In diesem Zuge wird die STRABAG AG u. a. ihren schadstoff-mindernden ClAir® (Clean Air) Asphalt einbauen. Bis April 2022 soll der Umbau des Jahnplatzes abgeschlossen sein.

Der Jahnplatz verbindet die Bielefelder Neustadt mit der Altstadt und wird als innerstädtischer Verkehrsknotenpunkt geprägt durch die vielbefahrene Hauptverkehrsachse Herforder Straße/Alfred-Bozi-Straße. Mit dem Umbau will die Stadt Bielefeld die Verkehrswende als Beitrag zum Klimaschutz weiter vorantreiben: Ziel ist die Reduzierung des Verkehrs durch die Neueinteilung des verfügbaren Verkehrsraums zugunsten des ÖPNV, des Fußgänger- und besonders des Radverkehrs. Vorbild dafür ist das sogenannte Kopenhagener Modell, das eine systematische Aufwertung der Radverkehrsflächen vorsieht. Die Umgestaltung des Jahnplatzes ist ein zentraler Bestandteil der vom Rat der Stadt Bielefeld verabschiedeten Mobilitätsstrategie.

Photokatalytische Verkehrsflächen gegen Stickoxidbelastung

Die geplanten breiteren, durchgängigen und separaten Radwege aus Asphalt erstrecken sich über eine Fläche von 1.800 m². Die Fahr­bahnen für den motorisierten Individualverkehr erhalten auf 4.400 m² eine STRABAG ClAir® Asphalt-Deckschicht mit luftreinigender und lärmmindernder Funktion. Über die photokatalytische Wirkung von Titandioxid im Abstreumaterial senkt sie die Belastung der Luft mit Stickoxiden. Ebenfalls photokatalytische Eigenschaften hat der Fahrbahnbeton für die Busspuren, der auf 2.750 m² rund um den Jahnplatz eingebaut wird. Die mit ca. 11.000 m² großzügig bemessene Freifläche für Fußgängerinnen und Fußgänger erhält Natursteinpflaster in gebundener drainfähiger Bauweise, das optisch einen nahtlosen Übergang zur Altstadt schaffen sollen. Der Auftrag für den STRABAG-Bereich Ostwestfalen umfasst darüber hinaus auch die Verlegung von Beleuchtungsleitungen, die vorbereitenden Arbeiten für die Ampelanlagen und die Erneuerung der Hausan­schlussleitungen. Eine zusätzliche Herausforderung in dem Großprojekt ergibt sich für das STRABAG-Team durch die zentrale Innenstadtlage des Baufelds mit dichtem Verkehr und rd. 120 angrenzenden Eingängen zu Geschäften.

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Die Erfolgsgeschichte der STRABAG AG, Köln, begann im Jahr 1923. Heute gehört das Unternehmen zum Konzernverbund der österreichischen STRABAG SE und fungiert in Deutschland als Muttergesellschaft der deutschen STRABAG-Konzerngesellschaften. Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau erwirtschaftet das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld eine Jahresleistung von nahezu 3 Mrd. €. Täglich setzen sich rd. 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrswegebau dafür ein, erstklassige Bauleistungen zu erbringen, die weit über den klassischen Straßenbau hinausgehen. Dabei setzt die STRABAG AG auf die Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und bildet in ihren Einheiten die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab: von der digitalen Planung über die Baustoffgewinnung und -produktion, den Bau der Projekte bis hin zur Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste. Weitere Informationen unter www.strabag.de

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Birgit Kümmel

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Sabine Appel

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Pressekontakt Konzernkommunikation +49 221 824 2159
Sven Nölting

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