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STRABAG-Arbeitsgemeinschaft erhält Großauftrag für Ausbaustrecke Oldenburg–Wilhelmshaven

Pressemitteilung   •   Aug 07, 2018 10:09 CEST

Der Bauauftrag für eine insgesamt 5,7 km lange Bahnstrecke auf dem Gebiet der niedersächsischen Gemeinde Sande (Landkreis Friesland) geht an die STRABAG-Töchter STRABAG AG, Ed. Züblin AG und STRABAG Rail GmbH. (Copyright: STRABAG)
  • „Bahnverlegung Sande“ verbessert Anbindung des Schienennetzes an den Containerhafen JadeWeserPort
  • Bauausführung durch deutsche Konzernfirmen STRABAG AG, Ed. Züblin AG und STRABAG Rail
  • Auftragssumme rd. 115 Mio. €
  • Eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) aus STRABAG AG, Ed. Züblin AG und STRABAG Rail GmbH wurde von der Deutsche Bahn AG mit dem Ausbau einer insgesamt 5,7 km langen Bahnstrecke auf dem Gebiet der niedersächsischen Gemeinde Sande (Landkreis Friesland) beauftragt. Der Auftrag ist Bestandteil der Ausbaustrecke Oldenburg–Wilhelmshaven. Durch die Baumaßnahmen werden der Anschluss des Container-Terminals Wilhelmshaven an das überregionale Bahnnetz verbessert und die Bahnstrecke an das steigende Güterverkehrsaufkommen angepasst.

    Der beauftragte Streckenabschnitt „Bahnverlegung Sande“ verläuft östlich der Ortschaft Sande und beinhaltet eine 4 km lange zweigleisige Neubaustrecke sowie die Erweiterung einer bestehenden 1,7 km langen Trasse um ein zweites Gleis. Die bisherige innerörtliche Trasse wird zurückgebaut. Der Auftragswert beträgt rd. 115 Mio. €, die Bauzeit voraussichtlich 3,5 Jahre

    Der Vorstandsvorsitzende der STRABAG SE, Thomas Birtel, misst dem Infrastrukturprojekt besondere Bedeutung bei: „Die Ausbau-strecke stärkt sowohl den europäischen Schienengüterverkehr als auch den Containerumschlagplatz Wilhelmshaven. Wir freuen uns, die Expertise der verschiedenen STRABAG-Töchter zur Realisierung des Bauvorhabens einbringen zu können.“

    Aufgrund des torfigen Baugrunds sind umfangreiche Vorbelastungen der Trasse erforderlich. Hierfür werden ca. 1 Mio. m³ Sandschüttung durch die STRABAG AG aufgebracht. Im Umkreis hoher Trassen-dämme werden 200.000 laufende Meter geotextilummantelte Sandsäulen mit einer jeweiligen Länge von ca. 12-15 m eingebracht. Diese sogenannten GEC-Säulen dienen der Reduktion von Bodensetzungen sowie der Stabilisierung des Untergrunds. In den ebenfalls überschütteten niedrigen Dammbereichen werden die Setzungen durch 2.600 km Vertikaldrainagen beschleunigt.

    Konzerninterne Teamarbeit

    Die STRABAG AG, Direktion Großprojekte Nord-West, übernimmt die technische Federführung der ARGE und sämtliche Erd- und Trassenarbeiten. Zum Auftragsumfang von ZÜBLIN zählen u. a. eine 86 m lange dreifeldrige Verbundbrücke über den Ems-Jade-Kanal, zwei weitere Bahnbrücken, drei Straßenüberführungen sowie vier Fahrwegtiefgründungen. Der zweigleisige Oberbau mit 11 km Gleisverlegung wird vom ARGE-Partner STRABAG Rail ausgeführt, ebenso der anschließende Rückbau der bestehenden innerörtlichen Gleistrasse. Außerdem liefert die ZÜBLIN Stahlbau GmbH ca. 300 t Stahl-VFT-Träger aus ihrem Fertigungswerk in Sande.

    STRABAG SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen, führend in Innovation und Kapitalstärke. Unser Angebot umfasst sämtliche Bereiche der Bauindustrie und deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab. Dabei schaffen wir Mehrwert für unsere Auftraggeberschaft, indem unsere spezialisierten Unternehmenseinheiten die unterschiedlichsten Leistungen integrieren und Verantwortung dafür übernehmen: Wir bringen Menschen, Baumaterialien und Geräte zur richtigen Zeit an den richtigen Ort und realisieren dadurch auch komplexe Bauvorhaben – termin- und qualitätsgerecht und zum besten Preis. Durch das Engagement unserer knapp 73.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften wir so jährlich eine Leistung von mehr als € 14 Mrd. Dabei erweitert ein dichtes Netz aus zahlreichen Tochtergesellschaften in vielen europäischen Ländern und auch auf anderen Kontinenten unser Einsatzgebiet weit über Österreichs und Deutschlands Grenzen hinaus. Infos auch unter www.strabag.com

    Die Erfolgsgeschichte der STRABAG AG, Köln, begann im Jahr 1923. Heute gehört das Unternehmen zum Konzernverbund der österreichischen STRABAG SE und fungiert in Deutschland als Muttergesellschaft der deutschen STRABAG-Konzerngesellschaften. Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau erwirtschaftet das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld eine Jahresleistung von mehr als 2,5 Mrd. €. Täglich setzen sich rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verkehrswegebau dafür ein, erstklassige Bauleistungen zu erbringen, die weit über den klassischen Straßenbau hinausgehen. Dabei setzt die STRABAG AG auf die Digitalisierung ihrer Arbeitsprozesse und bildet in ihren Einheiten die gesamte Wertschöpfungskette im Bau von Infrastrukturanlagen ab: von der digitalen Planung über die Baustoffgewinnung und -produktion, den Bau der Projekte bis hin zur Wartung und Unterhaltung durch eigene Straßenbetriebsdienste. Weitere Informationen unter www.strabag.de

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