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Stuttgarter ZÜBLIN mit solidem Geschäftsjahr 2020 und stabilem Ausblick

Pressemitteilung   •   Mai 12, 2021 11:53 CEST

ZÜBLIN-Haus in Stuttgart (Copyright: Ed. Züblin AG)
  • Auswirkungen der COVID19-Pandemie auf den Baustellenbetrieb im Inland nur gering
  • Schwungvoller Auftakt 2021 mit gefüllten Auftragsbüchern
  • Digitalisierung, LEAN.Construction und Nachhaltigkeit bleiben die strategisch wichtigsten Zukunftsthemen


Die Stuttgarter Ed. Züblin AG, Deutschlands Marktführerin im Hoch- und Ingenieurbau, hat das von der Pandemie geprägte Geschäftsjahr 2020 mit soliden Kennzahlen und positivem Ergebnis erfolgreich gemeistert. Die hohen Ausgangswerte für Auftragseingang, Leistung und Auftragsbestand haben sich nach zwei starken Wachstumsjahren, die durch die Hereinnahme sowie Abarbeitung außergewöhnlicher Großprojekte im In- und Ausland beeinflusst waren, im Geschäftsjahr 2020 erwartungsgemäß konsolidiert. ZÜBLIN-Vorstandsmitglied Jens Borgschulte erläutert: „Große Projektakquisen freuen uns natürlich, lassen sich aber naturgemäß nicht jedes Jahr wiederholen. Insofern ist das Baugeschäft immer in einem gewissen Maße solchen Zyklen unterworfen.“ Die Corona-Krise hat ZÜBLIN bislang gut bewältigt. Die Auswirkungen auf den laufenden Baubetrieb waren zwar durch länderspezifische Lockdown-Regelungen durchaus unterschiedlich, aber nicht zuletzt dank konsequenter Hygienekonzepte und Sicherheitsstandards auf den Baustellen und an den Bürostandorten sehr moderater Natur.

ZÜBLIN erwirtschaftete 2020 eine Bauleistung von rd. 4,0 Mrd. €, nach rd. 4,6 Mrd. € im Jahr zuvor. Zugleich stieg der Inlandsanteil der Leistung von 76 % auf 80 %. Der Auftragseingang ging im Vergleich zum Rekordjahr 2019 von 4,6 Mrd. € auf rd. 3,7 Mrd. € zurück. Dieser Rückgang war insbesondere auf das Ausland zurückzuführen, wo im Jahr zuvor noch neue Großprojekte in Chile und Katar die Auftragsbücher füllten. Zusätzlich machte sich die pandemiebedingte Investitionszurückhaltung im Wirtschaftsbau bemerkbar: „Vor allem im Industrie- und Hotelbau wurden Projekte zurückgestellt. Unser Fokus war daher vermehrt auf den Wohnungs- und Infrastrukturbau gerichtet,“ so Borgschulte. Mit knapp über 6 Mrd. € (2019: rd. 6,5 Mrd. €) sorgt der nach wie vor überaus solide Auftragsbestand zum 31.12.2020 weiterhin für eine hohe Auslastung.

Zu den größten Akquisitionserfolgen für ZÜBLIN in Deutschland zählten 2020 u. a. der Neubau des Büroensembles „MARK München“, der im bewährten Partneringmodell teamconcept realisiert wird, der Neubau der JVA Willich mit 768 Haftplätzen, die Modernisierung der Potsdamer Platz Arkaden in Berlin sowie im Rahmen des Stuttgart 21-Projekts die Rohbauarbeiten im historischen Bonatzbau und die Feste Fahrbahn am neuen Bahnknoten Stuttgart. Ein besonderes Highlight war die Beauftragung mit dem erweiterten Rohbau des Anlagebereichs Süd der Teilchenbeschleunigeranlage „FAIR“ in Darmstadt, eines der bedeutendsten und äußerst komplexen Bauvorhaben für die internationale Spitzenforschung. Im Ausland gehörten die Planung und der Bau von drei Gotteshäusern verschiedener Religionen im Kulturviertel von Abu Dhabi sowie das Wohn- und Seniorenzentrum „Sølund“ in Kopenhagen, ein teamconcept-Projekt, zu den wichtigsten Auftragseingängen.

Insgesamt 13.124 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte der ZÜBLIN-Konzern zum Stichtag 31.12.2020, im Vorjahr waren es 14.755. Die Zahl der Beschäftigten im Inland betrug 8.070 und im Ausland, wo insbesondere in Chile und Middle East im Jahresverlauf einige Projekte fertiggestellt wurden, 5.054 (2019: 6.353).

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet ZÜBLIN eine stabile Geschäftsentwicklung bei leicht steigender Leistung. Trotz anhaltender Investitionszurückhaltung der privaten Auftraggeberschaft hat das Unternehmen in den ersten vier Monaten 2021 ein sattes Plus bei den Auftragseingängen verbuchen können, darunter zwei größere Geschosswohnungsbauprojekte in Frankfurt/M., einen Industriebau in Kiel sowie den Design & Build-Auftrag für das neue Dresdner Verwaltungszentrum. „Dieser Auftragsgewinn freut uns besonders, denn neben der konsequenten Umsetzung unserer Digitalisierungs-, LEAN.Construction- und Nachhaltigkeitsstrategie ist es uns ein großes Anliegen, unsere Kundinnen und Kunden von den Vorteilen der frühzeitigen Einbindung unserer Planungskompetenz im Projektverlauf zu überzeugen. Ganzheitliches Planen und Bauen aus einer Hand unterstützt letztlich den Projekterfolg, davon sind wir überzeugt,“ betont ZÜBLIN-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Klotz.

Die Ed. Züblin AG mit Sitz in Stuttgart beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist mit einer jährlichen Leistung von rd. 4 Mrd. € eines der größten deutschen Bauunternehmen. Seit der Firmengründung im Jahr 1898 realisiert ZÜBLIN erfolgreich anspruchsvolle Bauprojekte im In- und Ausland und ist heute im STRABAG-Konzern die führende Marke für Hoch- und Ingenieurbau. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst alle baurelevanten Aufgaben – vom komplexen Schlüsselfertigbau, Ingenieur- und Tunnelbau bis hin zu Baulogistik, Bauwerkserhaltung, Spezialtiefbau, Holz- oder Stahlbau. ZÜBLIN hat in den letzten Jahren die Themen Digitalisierung, LEAN.Construction und Nachhaltigkeit vorangetrieben und bietet – gestützt auf das langjährige Know-how ihrer Zentralen Technik – verstärkt auch das integrierte Planen und Bauen aus einer Hand als Generalplanerin an. In Sachen partnerschaftlicher Zusammenarbeit hat ZÜBLIN mit dem seit mehr als 25 Jahren am Markt bewährten Partneringmodell teamconcept Standards gesetzt. Aktuelle Bauprojekte des zur weltweit agierenden STRABAG SE gehörenden Unternehmens sind beispielsweise das Hochhausprojekt EDGE East Side Berlin, die Talbrücken Rinsdorf und Rälsbach auf der BAB 45 oder der Tunnel Boyneburg auf der BAB 44. Weitere Informationen unter www.zueblin.de